Von Seymour Pijpers | März 2021

50% Leistungsverlust in einem Solarpark beseitigen!

„Eines der Dinge, die Spaß an der Arbeit bei HyTEPS machen, besteht darin, elektrotechnische Rätsel zu lösen, die uns sehr große und komplexe Installationen stellen, zum Beispiel ein riesiger neuer 99-MW-Solarpark in Belgien."

„Kurz nach der Inbetriebnahme dieser Photovoltaik-Freiflächenanlage begannen elektrische Geräte auszufallen – was sogar zu einem Brand in einem Transformator führte. Der Solarpark wurde sofort vom Netz genommen. Da einer der beiden 50-MW-Abschnitte außer Betrieb war, war die Bestimmung der eigentlichen Ursache von entscheidender Bedeutung, weil sich Verluste schnell auf Zehntausende Euro am Tag summieren können. Das war der Moment, in dem HyTEPS ins Spiel kam.“

„Ich bin seit dem ersten Tag an diesem Projekt beteiligt, und die Arbeit daran war großartig“, freut sich der leitende Ingenieur Seymour Pijpers. „Die Photovoltaikmodule des gesamten Solarparks, der eine Oberfläche von zweihundert Fußballfeldern hat, sind auf mehrere Standorte verteilt. Bei unserem ersten Besuch fuhren wir von einem Standort zum anderen – und ich war von der Größe sehr beeindruckt. Bei einem solchen Besuch muss man wissen, worauf geachtet und was berücksichtigt werden muss, und wo besondere Sorgfalt zu beachten ist, da man sich mit sehr komplexen Problemen konfrontiert sieht.“


Lösungen für ein atypisches Rätsel

„Das war eine perfekte Herausforderung für HyTEPS, weil wir uns voll und ganz dafür einsetzen, die Installationsmanager zu unterstützen und zudem die elektrische Umstellung erleichtern wollen. Zu Beginn haben wir mehrere Tage lang Messungen der Stromqualität im Solarpark durchgeführt. Dabei zeigten sich hohe harmonische Spannungsverzerrungen bei höheren Frequenzen. Anschließend stellten wir den Solarpark in einer Software zur Analyse von Energiesystemen nach. Unsere Messungen dienten dann dazu, die Genauigkeit des entworfenen Modells zu überprüfen. Im Anschluss setzten wir uns zu einem Gedankenaustausch zusammen und testeten mehrere Lösungsansätze. Nach Absprache mit dem Kunden wurde ein speziell entwickelter Filter von einem unserer festen Hersteller in Italien geliefert. Sobald die Komponenten installiert sind, werden wir das Projekt abschließen, indem wir sicherstellen, dass alles richtig angeschlossen ist und wie erwartet funktioniert.“

„Bei diesem Projekt musste HyTEPS ein atypisches Problem diagnostizieren und eine Lösung bestimmen, während gleichzeitig die Qualität sichergestellt werden musste. Die Reaktion unserer Kunden war sehr positiv.“

„Bei diesem Solarparkprojekt konnten wir teilweise auf Erfahrungen zurückgreifen, die wir bei einem geheimen Regierungsprojekt gesammelt haben, für das ich in Italien war. Das macht meinen Job so interessant: Er bringt eine große Vielfalt an Problemen, Projekten und Installationen mit sich. Alle Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir uns so aneignen, bieten einen Hintergrund und Input für die nächsten Projekte.“

„Am Ende waren wir begeistert, dass wir eine Lösung vorlegen konnten.“