Ungeklärte Ausfälle von Gleichrichtern gefährdeten die Prozesskontinuität beim Zinkhersteller Nyrstar. Dank der von HyTEPS implementierten fortschrittlichen Überwachung ist die Ursache nun immer sichtbar und die Betriebssicherheit gewährleistet. Wir haben der Anlage ihren Seelenfrieden zurückgegeben.
Als einziger Zinkproduzent in den Niederlanden trägt Nyrstar die Verantwortung für eine Jahresproduktion von rund 290.000 Tonnen hochwertigem Zink. Bei einem Prozess dieser Größenordnung ist Kontinuität kein Wunsch, sondern eine harte Anforderung. Dennoch stand das Unternehmen vor einem technischen Rätsel: dem unerklärlichen, kurzfristigen Ausfall von Gleichrichtern mit Thyristoren. Für die technischen Leiter und die Betriebsleiter bedeutete dies nicht nur ein Produktionsrisiko, sondern auch die nagende Unsicherheit über die Ursache. War es Verschleiß? Ein interner Fehler? Oder lag das Problem tiefer in der Energieversorgung der Anlage?
Diese Ungewissheit ist für eine Produktionsumgebung, in der Sicherheit und Zuverlässigkeit an erster Stelle stehen, katastrophal. Bei der internen Untersuchung wurde der Verdacht geäußert, dass die Qualität der Elektrizität - Power Quality - zum Zeitpunkt des Ausfalls eine Rolle spielte. Da herkömmliche Messgeräte oft nicht schnell genug sind, um momentane Ereignisse zu erfassen, blieb der "rauchende Colt" unsichtbar. Patrick Emmers, Reliability Engineer E&I bei Nyrstar, bringt den Schritt zur Gewissheit klar zum Ausdruck:
"Als das Wort Power Quality aufkam, haben wir uns sofort an HyTEPS gewandt, unseren hauseigenen Anbieter im Bereich Power Quality".

Um die Betriebssicherheit wiederherzustellen, reicht es nicht aus, nur die Spannung zu betrachten, sondern es ist eine gründliche Power Quality-Analyse erforderlich. HyTEPS analysierte die Situation und empfahl den Einsatz des SATEC EM720T. Dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Zähler, sondern um ein fortschrittliches Instrument, das in der Lage ist, alle möglichen Power Quality-Ereignisse blitzschnell aufzuzeichnen. Wo herkömmliche Messgeräte versagen, bringt diese Technologie Transienten, Spitzen, Einbrüche, Flicker und Oberschwingungen in den messerscharfen Fokus.
Die Strategie von HyTEPS stützt sich auf Fakten und Daten. Unsere Ingenieure empfahlen die Platzierung von vier dieser Zähler, die speziell auf jeder der 10-kV-Versorgungsleitungen von NYRSTAR positioniert wurden. Auf diese Weise haben wir ein aussagekräftiges Messnetz geschaffen, dem keine einzige Anomalie entgeht. Durch den Einsatz dieses technischen Know-hows konnten wir einen vagen Verdacht auf "schlechten Strom" in einen konkreten, messbaren Parametersatz verwandeln. So kann Nyrstar genau sehen, welchen Status die Stromversorgung in der Millisekunde hatte, in der ein Thyristor ausfiel.
Bei HyTEPS endet die Verantwortung nicht mit der Auslieferung einer Box, sondern wir sorgen für deren Betrieb in der Praxis. Unsere Ingenieure konfigurierten die Zähler und die dazugehörige Software in enger Zusammenarbeit mit dem Team von NYRSTAR. Diese entscheidende Implementierung stellt sicher, dass die Daten nicht nur gesammelt, sondern auch direkt von den Mitarbeitern vor Ort genutzt werden können. Die Zielsetzung war klar: Der Kunde muss in der Lage sein, im Falle von Katastrophen selbständig und sofort zu handeln.
Das Ergebnis ist eine vollständige Kontrolle. Das macht Schluss mit dem Rätselraten. HyTEPS hat damit das Suchgebiet für die Ursache von Ausfällen drastisch reduziert. Darüber hinaus geben die Analysen nun Aufschluss über langfristige Trends, so dass NYRSTAR proaktiv vorsorgen kann, bevor ein Störfall eintritt.

Wie Nyrstar können auch Sie die Risiken von Ausfallzeiten durch Einsicht beseitigen. Warten Sie nicht, bis ein Ausfall Ihren Prozess lahmlegt. Unsere Spezialisten stehen bereit, um Ihre Anlage zu analysieren und zu schützen.
HyTEPS
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