Die Sicherstellung eines störungsfreien Betriebs kritischer Schutzsysteme erfordert einen integrierten Ansatz. Durch die frühzeitige Beseitigung elektromagnetischer Risiken wird die Kontinuität des Kommunikationsnetzes abschließend gewährleistet und die Betriebssicherheit der Anlage am Flughafen voll sichergestellt.
Am Flughafen Schiphol verursachte eine Videoinstallation unvorhergesehene elektromagnetische Störungen (EMI) im T2000-Sicherheitsnetz. Da Notdienste wie Polizei und Feuerwehr in der Nähe des Kunstwerks keinen Empfang mehr hatten, war eine fachkundige Diagnose dringend erforderlich, um die Sicherheit des Flughafens zu gewährleisten. Die Ungewissheit über die genaue Störungsquelle innerhalb der Anlage erforderte eine eingehende technische Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit.
HyTEPS übernahm die Verantwortung für eine integrierte EMV-Studie, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Systemen zu identifizieren und die Betriebssicherheit ohne Unterbrechung wiederherzustellen. Durch die Analyse der elektromagnetischen Risiken in der Praxis konnte verhindert werden, dass die Unterbrechung dieser kritischen Infrastruktur zu inakzeptablen Sicherheitsrisiken führt.

Um die genauen Auswirkungen der Videoinstallation auf das T2000-Netz zu ermitteln, führten die Ingenieure eine integrale EMV-Studie mit einem Spectrum Analyzer und Richtantennen durch. Dabei wurden sowohl die leitungsgebundenen als auch die abgestrahlten elektromagnetischen Emissionen genau kartiert. Die Messungen ergaben, dass die von der Uhr ausgehende Strahlung so stark war, dass das minimale Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) für kritische Kommunikationen nicht eingehalten wurde und das System vollständig übertönte.
Durch den Abgleich der Messdaten mit aktuellen Normen konnte die technische Ursache auf bestimmte Komponenten zurückgeführt werden. Diese Methodik lieferte die notwendige Grundlage für gezielte Eingriffe, ohne die gesamte Stromversorgung zu beeinträchtigen. Die daraus resultierende Diagnose bildete die Grundlage für eine Lösung, die sowohl die Immunität des Netzes erhöhte als auch schädliche Emissionen an der Quelle identifizierte.
Durch die Behebung der spezifischen Komponenten, die das elektromagnetische Rauschen verursachten, konnten die Normverstöße beseitigt werden, so dass die Anlage nun jahrelang ohne Störung des umgebenden Netzes funktioniert. Dieser aktive Ansatz sorgte dafür, dass die Unsicherheit über die Stabilität sowohl des T2000-Systems als auch der zukünftigen 5G-Kommunikation verschwand.
HyTEPS übernahm die Kontrolle über den Prozess von der Fehleranalyse bis zur Berichterstattung und ermöglichte so eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Schiphol und dem Bauunternehmen Heijmans. Das Ergebnis ist eine betriebssichere Infrastruktur, in der Kunst und kritische Sicherheitssysteme einwandfrei nebeneinander funktionieren. Damit wurde die versprochene Sicherheit in jedem Kilowatt erreicht und die Kontinuität auf einem der wichtigsten Flughäfen Europas abschließend gewährleistet.

Unser Fachwissen in den Bereichen Netzqualität und EMV bietet die Gewissheit, dass kritische Sicherheitsprozesse nicht durch externe Quellen gestört werden. Wir kombinieren eine gründliche technische Analyse mit einem entschlossenen Vorgehen.
HyTEPS
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