Die unsichtbare Bedrohung durch EMV in der Flughafensicherheit

Die elektrische Infrastruktur von Schiphol ist mit einem Jahresverbrauch von 200 Millionen kWh und einer Vielfalt von Nutzern, die mit einer mittelgroßen Stadt vergleichbar ist, immens. Die größte technische Herausforderung liegt jedoch in den Sicherheitsspuren. Hier laufen Hunderte von hochentwickelten Scannern und Detektionsschleusen zusammen. Obwohl die einzelnen Geräte den CE-Normen entsprechen, führt das Zusammentreffen all dieser nichtlinearen Lasten zu einem komplexen Problem der Stromqualität. Die Installationsleiter sahen sich mit unerklärlichen Risiken konfrontiert: von der beschleunigten Alterung teurer Geräte bis hin zur ungewollten Auslösung von Schutzschaltern.

Für einen Flughafen dieser Größenordnung ist die Ungewissheit über die Verfügbarkeit von Sicherheitsschleusen inakzeptabel. Ein Ausfall führt sofort zu Warteschlangen, Verspätungen und Reputationsschäden. Die Angst vor einem Ausfall aufgrund einer unsichtbaren EMV-Kontamination war real. Ton Baltus, Installationsleiter in Schiphol, beschreibt die Dringlichkeit:

"Wenn eine große Anzahl von Passagieren auf dem Weg zu ihrem Ziel die Sicherheitskontrollen passieren muss, können wir uns Ausfälle und Verspätungen wirklich nicht leisten!"

Standardinspektionen und -normen sind in diesem Bereich unzureichend, und mit den Daten, die wir mit HyTEPS ermitteln, können wir die Bedeutung von EMV und Power Quality richtig hervorheben.

Ton Baltus Leiter Installation Manager Schiphol Vollständige Geschichte
Ingenieur mit Power Quality Monitor

Vom Messen zum Wissen: Netzqualität in der Karte

Um die genaue Ursache der Störungen zu ermitteln, initiierte HyTEPS in Zusammenarbeit mit Deerns, Engie und Scarabee ein umfassendes Messprojekt. Unsere Analyse der Strom- und Spannungsqualität zeigte, dass sich Oberschwingungsströme im Neutralleiter ansammelten. Dieses Phänomen stellte eine direkte Bedrohung für die Brandsicherheit und die Kontinuität der Anlage dar.

Der Leiter der technischen Abteilung, Christan van Dorst, bestätigte durch Simulationen, dass der dreiphasige Stromkreis durch die Schutzvorrichtungen unsymmetrisch geworden war. Die Daten zeigten eindeutig: Ohne Eingreifen führten diese EMV-Risiken zu unvermeidlichen Hardwareschäden und Ausfällen. Wir stützten uns bei der Lösung nicht auf Annahmen, sondern auf harte Messdaten.

Gezielter Ansatz: 7 aktive Filter für maximale Stabilität

Unsere Ingenieure haben sieben aktive Oberwellenfilter (AHF) in die Verteiler eingebaut, die die Sicherheitsspuren versorgen. Diese Filter messen kontinuierlich die Verschmutzung und speisen direkt einen Gegenstrom ein, um die Oberwellen zu neutralisieren. Trotz des 24/7-Betriebs des Flughafens haben wir die Installation so geplant, dass der Passagierfluss keinen Moment lang behindert wurde.

Das Ergebnis ist eine stabile Installation mit drastisch reduzierter Oberwellenbelastung (THD). Die Sinuskurve wurde wiederhergestellt und die Nullströme wurden auf ein sicheres Niveau reduziert. Auf diese Weise haben wir Unsicherheiten beseitigt und die langfristige Versorgungssicherheit des Flughafens Schiphol gewährleistet.

Ingenieur-Monitor

Sicherheit in jedem Kilowatt

Probleme mit der Netzqualität sind komplex, aber die Lösung muss es nicht sein. HyTEPS übernimmt die Verantwortung von der Messung bis zur Lösung. Verhindern Sie Risiken in Ihren kritischen Prozessen.

HyTEPS

Beemdstraat 3

5653 MA Eindhoven

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