Die PLB Group war im Begriff, in ein Batteriespeichersystem zu investieren, um mit der Überlastung des Netzes und den Stromengpässen fertig zu werden. Unsere Ingenieure führten eine detaillierte Messung der Stromqualität durch und entdeckten sofort genügend freie Kapazitäten in der bestehenden Anlage. So erreichten wir volle Betriebssicherheit ohne unnötige Kapitalzufuhr.
Industrielle Endverbraucher sind zunehmend von Netzengpässen bei der Stromabnahme oder -rückgabe betroffen. Die Folgen dieser Kapazitätsprobleme reichen von Leistungseinschränkungen und Spannungsproblemen bis hin zu langen Wartezeiten und hohen Vertragsstrafen. Die PLB Group, ein großes Unternehmen der verarbeitenden Industrie, erhielt von zwei externen Beratern den gleichen unabhängigen Rat. Um Spitzen abzufangen und Überschreitungen zu vermeiden, wäre die Anschaffung eines groß angelegten Batteriespeichersystems unumgänglich.
Bevor die Organisation dieser großen Investition zustimmte, suchte sie nach Sicherheit. Man benötigte einen detaillierten Einblick in die tatsächliche Anlagenauslastung und die genaue Lage etwaiger Engpässe. Darüber hinaus stellte sich die Frage, ob bestimmte Lasten sicher in eine andere Halle verlagert werden können, ohne die Grenzwerte zu überschreiten. Ziel war es, eindeutig festzustellen, ob ein Batteriepaket wirklich die einzige effektive Lösung ist.

Um eine klare Diagnose zu erstellen, kombinierten unsere Ingenieure eine vertragliche Überprüfung mit einer gründlichen Wärme- und Sicherheitsanalyse. Wir bewerteten die vertraglich vereinbarte Übertragungskapazität auf der Grundlage von 15-Minuten-Mittelwerten gemäß der GTV-Norm in Übereinstimmung mit EN 50160. Diese Analyse zeigte sofort, ob tatsächlich eine Kapazitätsüberschreitung des Netzanschlusses vorlag.
Gleichzeitig analysierten wir anhand von sekundengenauen Messdaten kurzzeitige Spitzen, die zum ungewollten Auslösen von Sicherungen und Schutzeinrichtungen führen können. Durch diesen proaktiven zweigleisigen Ansatz konnten wir die Art und den Ursprung der Spikes genau bestimmen. Es lieferte ein vollständiges und sachliches Bild sowohl der Systemperspektive als auch des Verhaltens der internen Komponenten.
Die Messergebnisse gaben sofort Gewissheit: Alle gemessenen Stromwerte lagen deutlich innerhalb der vertraglichen Grenzen. Es gab keine strukturellen Überschreitungen und die Anlage verfügte sogar über ausreichende Reservekapazitäten. Unsere Ingenieure lokalisierten die tatsächlichen internen Engpässe und empfahlen den Einbau einer Kondensatorbatterie. Diese optimale Blindstromkompensation reduziert erfolgreich die Scheinleistung (kVA) in Richtung Wirkleistung (kW).
Diese datengesteuerte Umsetzung reduziert direkt die Netz- und Kapazitätskosten und verhindert cos φ-Strafen. Darüber hinaus zeigten die Messprofile, dass die PLB Group in der Lage war, bestimmte Aktivitäten verantwortungsvoll in die Zielhalle zu verlagern, ohne neue Engpässe zu schaffen. Durch die Umsetzung dieser internen Optimierungen konnte die Notwendigkeit eines Batteriespeichersystems vollständig eliminiert und eine unnötige Investition von Hunderttausenden von Euro vermieden werden.

Eine stabile und kosteneffiziente Installation beginnt mit der richtigen Diagnose. Vermeiden Sie Entscheidungen, die auf Annahmen beruhen, und verschaffen Sie sich einen tatsächlichen Einblick in Ihre Kapazität. Sprechen Sie mit einem Ingenieur, um die Betriebssicherheit Ihres Netzes zu erhöhen.
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