Durch die Implementierung einer kontinuierlichen Überwachung und eines fortschrittlichen Energiemanagementsystems holt OVET das Beste aus seinen bestehenden elektrischen Anlagen heraus. Wir haben den Verbrauch und unsichtbare Spitzen genau kartiert, so dass das Terminal weiterhin sicher elektrifiziert und erweitert werden kann, ohne kritische Netzgrenzen zu überschreiten.
Im seeländischen Teil des Nordseehafens ist die Überlastung des Stromnetzes ein großes Hindernis für die Nachhaltigkeit und das Wachstum von Großverbrauchern. OVET, Spezialist für den Umschlag und die Verarbeitung von trockenem Massengut mit Terminals in Vlissingen und Terneuzen, stieß dadurch an harte betriebliche Grenzen. In diesem Hafengebiet ist es äußerst schwierig, neue Anschlüsse oder Erweiterungen zu erhalten. Dies setzte die notwendige Elektrifizierung der Kräne, die Erweiterung der Terminals und den Bau größerer Landstromanlagen stark unter Druck, während Kunden und Regierung eine Beschleunigung der CO₂-Reduktionspläne forderten.
Vor kurzem stellte OVET fest, dass der Verbrauch am Standort Vlissingen gefährlich nahe an der Grenze der verfügbaren Anschlusskapazität lag. Außerdem liefen die wichtigsten Betriebsmittel, vier Schwimmkräne, im Inselbetrieb, bei dem während des Hebens und Viertelns große Schwankungen, Spannungsschwankungen und Oberwellenbelastungen auftreten. Aus diesem Gesamtbild ergab sich ein dringendes Sicherheitsbedürfnis: Es wurde eine robuste Lösung benötigt, um den Verbrauch genau zu überwachen und Ausfälle oder ungeplante Ausfallzeiten aufgrund von Lastspitzen zu verhindern.

Um die Ungewissheit in Bezug auf die Kapazität zu beseitigen, beschloss OVET, unser Fachwissen in Anspruch zu nehmen. Unsere Ingenieure installierten Messgeräte an allen Niederspannungsanlagen hinter dem Hochspannungsanschluss. Darüber hinaus werden die über das gesamte Gelände verteilten Anlagen nun kontinuierlich überwacht. Dadurch erhalten wir einen detaillierten Einblick, wo und wann in der Anlage Strom benötigt wird.
Die Messdaten zeigten überraschende Ausschläge und Effekte, die zuvor nicht sichtbar waren. Diese Daten ermöglichten uns eine gezielte Analyse von Ausfällen. Als die IKT-Abteilung meldete, dass eine USV ausgefallen war, konnten wir mit den Messgeräten schnell und genau herausfinden, was genau passiert war. Das System ermöglicht es den Ingenieuren, sich auf bestimmte Tageszeiten zu konzentrieren, was bedeutet, dass wir nicht nur bei Störungen eingreifen, sondern uns auf einen präventiven, entscheidenden Ansatz konzentrieren.
Dank detaillierter Power-Quality-Berichte hat OVET ein fortschrittliches Energiemanagementsystem eingeführt, das es ermöglicht, gezielte Entscheidungen zu treffen. Spitzen und Überschreitungen sind nun deutlich sichtbar, die Ursache kann direkt zurückverfolgt werden und es werden sofort gezielte Maßnahmen ergriffen. Das Unternehmen wendet nun erfolgreich das Peak Shaving an und verhindert in Absprache mit anderen Großverbrauchern auf dem Gelände, dass sich große Anlagen gleichzeitig einschalten. Außerdem werden Verschmutzungen durch drehzahlvariable Antriebe der Kunden sichtbar gemacht, so dass diese rechtzeitig besprochen und zukünftige Risiken ausgeschlossen werden können.
Das Ergebnis ist ein beruhigendes Gefühl und betriebliche Gewissheit. Obwohl OVET die Zusage für einen stärkeren Anschluss erhalten hat, verhindert das klare Energiemanagementsystem die unmittelbare Notwendigkeit einer weiteren Verstärkung. Die vorhandene Kapazität wird jetzt viel intelligenter genutzt, und es werden Optimierungen wie die Erfassung und Wiederverwendung der Energie, die beim Feiern der Kräne freigesetzt wird, in Betracht gezogen. Da auch in Terneuzen eine erweiterte Überwachung geplant ist, hat OVET die Zuverlässigkeit und Kontinuität seiner Dienstleistungen ständig im Griff.

Möchten Sie, wie OVET, nicht auf die Netzverstärkung warten, sondern sofort mehr Effizienz und Sicherheit aus Ihrem aktuellen Anschluss herausholen? Unsere Ingenieure analysieren gerne Ihre Situation.
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