Einen revolutionären Schritt in der Energiewende unternimmt InMotion mit dem "Electric Refueling", bei dem die Batterie ihres LMP3-Rennwagens innerhalb von vier Minuten aufgeladen wird. Unsere Ingenieure unterstützten das Studententeam der TU Eindhoven, indem sie die spezifischen Sicherheitsrisiken dieser einzigartigen Konstruktion kartierten.
Bei der Entwicklung des LMP3-Rennwagens "Revolution" stand InMotion vor einer entscheidenden Herausforderung. Da ihr Batteriepaket das einzige seiner Art ist, reichten die Standard-Risikobewertungen nicht aus. Unsichtbare Gefahren wie ein Lichtbogen - eine elektrische Entladung mit extremer Hitzeentwicklung - stellten eine echte Bedrohung für die Teammitglieder dar, die an der Anlage arbeiteten.
Ohne genaue Daten über die Energieauswirkungen bei einem Kurzschluss war es unmöglich, die richtige persönliche Schutzausrüstung (PSA) auszuwählen. Diese Ungewissheit über die Ursache und die Auswirkungen elektrischer Risiken erforderte eine eingehende technische Diagnose, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten und Produktionsausfälle während der Tests zu vermeiden.

Unsere Ingenieure führten spezielle Lichtbogenberechnungen für das gesamte Batteriepaket durch. Durch die Modellierung der Anlage und die Simulation verschiedener Szenarien haben wir die genaue Strom- und Wärmeentwicklung im Falle einer Entladung dargestellt. Diese Methodik lieferte dem Team die sachliche Grundlage für die Arbeit an komplexen Hochspannungskomponenten.
Bei dieser Analyse wurde auch geprüft, ob die Verteilerschränke der DGUV 203-077 entsprechen. Indem wir technische Erkenntnisse direkt in die Praxis übersetzten, machten wir die komplexe Materie für das Team zugänglich. Dieser proaktive Ansatz stellte sicher, dass jedes Risiko erkannt wurde, bevor das Auto auf die Strecke ging.
InMotion hat unsere Ratschläge direkt in die Praxis umgesetzt, so dass die Sicherheit rund um den Batteriesatz nun zweifelsfrei feststeht. Durch die genaue Festlegung der PSA-Stufe pro Anschlussdose und die Begrenzung der Auswirkungen von Lichtbögen konnten wir die Risiken minimieren. Als Ergebnis verfügt das Team nun über die richtige Ausrüstung und spezifische Sicherheitsverfahren, die die Risiken ihres innovativen Batteriedesigns nahtlos abdecken.
Die Zusammenarbeit führt zu einer stabilen Installation, bei der die Sicherheit gewährleistet ist. Mit den angebrachten Labels und dem validierten Abschlussbericht hat InMotion die Gewissheit, dass sie nach den höchsten Standards arbeiten. Damit ist der Grundstein für das nächste Ziel gelegt: die Erprobung der Technologie bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans.

Sind Sie bereit, ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden? Lassen Sie nicht zu, dass unsichtbare Probleme Ihren Betrieb stören. Unsere Ingenieure stehen bereit, um die Stabilität Ihrer Anlage zu analysieren und sicherzustellen.
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