Die ineffiziente Energienutzung bremste den Tierfutterhersteller Nijsen in seinem Bestreben nach Nachhaltigkeit. Durch technische Optimierung beseitigten wir Blindleistungseinbußen und schufen sofort Platz auf den Transformatoren für künftiges Wachstum.
Nijsen in Veulen verarbeitet seit über 30 Jahren Restströme aus der Lebensmittelindustrie zu hochwertigem Tierfutter. Mit zwei Produktionsstätten und einem eigenen Solarpark ist das Energiemanagement komplex. Die elektrischen Anlagen verbrauchen jedoch unverhältnismäßig viel 'Blindleistung'(Blindenergie). Dabei handelt es sich um Energie, die das Netz und den Transformator belastet, ohne in nützliche Arbeit umgewandelt zu werden.
Für technische Leiter und Führungskräfte bedeutete dies Unsicherheit. Die Ineffizienz führte nicht nur zu monatlichen Strafzahlungen auf den Energierechnungen, sondern raubte auch kostbare Kapazitäten der hauseigenen Transformatoren. Dadurch bestand die Gefahr, dass künftige Erweiterungen ohne umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur unmöglich werden würden. HyTEPS wurde hinzugezogen, um diesen unsichtbaren Verlustposten in nutzbare Energie zu verwandeln.
"Um das Risiko von Bußgeldern zu verringern, wollte Nijsen die Blindleistung reduzieren", sagte er.

Um die genaue Ursache für den Kapazitätsverlust zu ermitteln, führten unsere Ingenieure in Zusammenarbeit mit Fudura eine eingehende Analyse der Stromqualität durch. Wir haben die Energieflüsse der Hauptstromversorgung und des Solarparks detailliert aufgezeichnet. Die Messungen ergaben, dass der Leistungsfaktor (das Maß für die Effizienz) an den Hauptverteilern bei 0,76 bzw. 0,79 hängen blieb. Ein Wert, der weit unter dem Idealwert von 1 liegt.
Dieser niedrige Leistungsfaktor bestätigte das Vorhandensein einer übermäßigen induktiven Leistung. Unsere Analyse zeigte, dass diese Blindleistung die Transformatoren unnötig belastete und zu hohen Effektivströmen führte. Auf der Grundlage dieser Daten und Simulationen haben wir eine Lösung entwickelt, die nicht nur die Symptome (Strafpunkte) bekämpft, sondern auch die Anlage wesentlich effizienter macht.
Die empfohlenen Vorschläge wurden sofort umgesetzt: Die Auslösezeiten der neuen Leistungsschalter wurden auf 0,12s und 0,08s reduziert, während sie zuvor 0,48s und 0,27s betrugen. Diese Verkürzungen um 75 % bzw. 70 % sorgen für kürzere Auslösezeiten, wodurch die Energie während eines Lichtbogens reduziert und gleichzeitig die Koordination zwischen den Schutzeinrichtungen aufrechterhalten wird. Dadurch werden die Schaltschränke sicherer und im Falle eines Zwischenfalls wird immer das richtige Gerät korrekt abgeschaltet.
Die Ergebnisse waren sofort nach der Inbetriebnahme sichtbar. Am ersten Hauptverteiler verbesserte sich der Leistungsfaktor von 0,76 auf 0,96, und die Stromaufnahme sank von 1150 A auf 900 A. Am zweiten Verteiler konnten wir eine Verbesserung von 0,79 auf 0,96 feststellen, bei einer Stromreduzierung von 1350 A auf 950 A. Insgesamt wurden dadurch über 550 Ampere an den Transformatoren "frei". Die Anlage ist nun stabil, effizient und bereit für Erweiterungen.



Eine effiziente Installation bedeutet geringere Kosten und höhere Betriebssicherheit. Stoßen Sie an Ihre vertraglich festgelegten Leistungsgrenzen oder zahlen Sie Strafen für Blindstrom? Unsere Ingenieure bieten die Lösung.
HyTEPS
Beemdstraat 3
5653 MA Eindhoven