Simulationen vor Erweiterungen

Moderne Elektroinstallationen sind komplex, sodass es nicht immer einfach ist, den Überblick zu behalten, ganz besonders dann nicht, wenn eine Erweiterung geplant ist. Es ist nicht allgemein bekannt, dass die derzeitige Installation durch die Erweiterung beeinträchtigt werden könnte. Was früher eine fehlerfreie Installation war, kann dann zu einer fehleranfälligen Installation werden.

Vorteile von Simulationen

  • Vermeidung von Problemen und Risiken
  • Effizientere Nutzung von Ressourcen – sowohl in der Produktion als auch im Anlagenbau
  • Zukunftssicher
  • Kostengünstig

Möglichkeiten durch Simulationen

Durch die Simulation der gesamten Anlage können Engpässe und Gefahrensituationen unter allen Umständen vermieden werden. Das gilt zum Beispiel für die Selektivität der Anlage im Inselbetrieb oder Kurzschlussstrom bei einem Defekt. Eine Simulation bietet ein besseres Verständnis zu komplexen Anlagen in komplexen Situationen. Außerdem ist es möglich, Szenarien zu kombinieren.

Beim Bau von Immobilien und Maschinenparks für die Zukunft geht es um Visionen und Prognosen. Dies sind einige der aktuellen Trends, die analysiert werden können:

  • Zunehmende Knappheit der Leistungsfähigkeit im Netz
  • Einfluss der E-Mobilität
  • Einfluss von Speicherung und dezentraler Erzeugung auf Ihre Anlage
  • Implementierung neuer Netzanschlüsse
  • Auswirkung der Implementierung der Blindleistungskompensation auf die Installation
  • Künftige Entwicklungen der Elektrifizierung in der (Groß-)Industrie

Manchmal kann eine Erweiterung auf durchdachtere Weise durchgeführt werden. Dies wird oft bei einer Simulation schnell deutlich. Ein Beispiel dafür ist übermäßiger Blindstrom in (Teilen) der Anlage. Leistung, die sich direkt auf die Effizienz der Anlage auswirkt und die Höhe der Stromrechnung negativ beeinflussen kann. Diese Ströme können mit einer Kondensatorbank auf zweckmäßige Weise kompensiert werden. Möglicherweise bedeutet dies, dass kein größerer Transformator verwendet werden muss, oder dass Teile der Anlage doch mit einer geringeren Leistung erstellt werden können.

Es ist ebenfalls möglich, einen dynamischen Lastfluss zu simulieren, zum Beispiel das Einschalten einer Maschine, sodass Aufschluss über mögliche Spannungseinbrüche geboten wird.

Eine Kosten-Nutzen-Analyse kann z. B. ebenfalls für die Installation einer zusätzlichen Maschine durchgeführt werden. Es kann sich also durchaus lohnen, die Simulationsergebnisse mit Ihren anderen Lieferanten zu besprechen.

Die künftige dezentrale Erzeugung und Speicherung haben einen großen Einfluss auf den Lastfluss und die erforderliche Kapazität der Anlage. Das kann durch Simulationen ebenfalls frühzeitig berücksichtigt werden.

Simulationen zur Gewährleistung der Sicherheit

Die Simulation Ihrer Anlage trägt zur Betriebssicherheit bei: Risiken werden erkannt, z. B. durch Kurzschlussberechnungen und Flammbogenberechnungen. Dadurch lassen sich gefährliche Situationen verhindern und zudem bekommen Sie ein besseres Verständnis für die Risiken, sobald solche Situationen unvermeidlich sind.

Bei Problemen der Stromqualität gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Phänomene der Stromqualität werden ebenfalls simuliert, sodass Sie deutliche Aufschlüsse über mögliche Probleme, die auftreten können, erhalten. Beispiele dafür sind der Oberschwingungslastfluss und Resonanzberechnungen.

 

HyTEPS ist Experte für Simulationen Ihrer Anlage

 

Die Simulation einer geplanten Erweiterung ist eine kostengünstige Methode, um Risiken zu senken und gleichzeitig bestehende und künftige Ressourcen zu optimieren. HyTEPS kann Sie bei all diesen Fragen unterstützen. Die baubegleitende Simulation bietet die Grundlage für einen schnellen Einblick in mögliche Probleme während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes. Dadurch lassen sich die Gesamtbetriebskosten senken.

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